Reisebericht Pt. 4:Fresh Ginger, Ginger Ale und China Cola

Weil heute Sonntag ist, gibt es zur Feier des Tages gleich ein Doppelreview. Eigentlich liegt es aber eher daran, weil ich nur die beiden Limos (+Bubble Up) auf einem Foto habe und keine Einzelbilder. Trotzdem ist heute auch Sonntag.
Als erstes schreibe ich etwas zu Fresh Ginger, Ginger Ale aus dem Hause Bruce Cost. Bruce Cost hat 1984 das Ingwerkochbuch „Ginger East to West“ geschrieben, wo er auf die Herkunft von Ingwer und dessen weltweite Anwendung eingeht. Auch über die Ursprünge von Ginger Ale wird in diesem Buch geschrieben. Seit 1995 wird das Ginger Ale in seinen 11 Restaurants verkauft. Über 20 Jahre später wird es nun auch in Flaschen abgefüllt und Amerikaweit in Feinkost- und Bioläden verkauft.
Gesüßt wird die Brause ausschließlich mit Zucker, nicht mit Maissirup. Dies ist in den USA immer erwähnenswert.

Das Getränk wird ohne Ingwerextrakt oder -öl nur mit natürlichen Zutaten hergestellt und entält einen natürlichen Ingwer-Bodensatz. Dies merkt man dem Getränk auch an. Es schmeckt sehr stark nach Ingwer und hat eine angenehme Nachschärfe. Auch wurde die Limo nicht gefiltert, weshalb sie eine trübhelle Farbe hat.
Ich persönlich ziehe so ein Ginger Ale oder auch ein selbsthergestelltes jederzeit einem „klassischem“ Ginger Ale, wie man es hier im Supermarkt bekommt vor. Einziger Kritikpunkt am Fresh Ginger, Ginger Aler der mir jetzt noch einfällt ist, dass mir etwas die Spritzigkeit gefehlt hat. Ein paar Tropfen Zitronensaft hätten hier Abhilfe getan. (http://www.freshgingerale.com/)

Jetzt ist es endlich soweit. Ich habe China Cola im Supermarkt gefunden. Nach etwa 20 Jahren habe ich die erste Limonade an die ich mich erinnern kann wieder in den Händen. Als ich sie im Supermarkt in Portland im Regal fand, bin ich ungelogen kurz unkoordiniert durch den Gang gehüpft und habe mit den händen in der Luft gewedelt.

Über China Cola habe ich nicht viele Informationen online gefunden. Es ist eine koffeinfreie Cola auf Kräuterbasis mit für Cola recht ungewöhnlichen Zutaten. Unter anderem mit Zimtkassienrinde, einer chinesischen Rosenwurzel, Cardamon, Lakritz, Malaysischer Vanille und Zitrusfruchtölen. Dies macht das durch das Design etwas billig wirkende Getränk zu etwas ganz besonderem. Für mich ist es eine der besten Colas, die ich bisher trinken durfte. Sie teilt sich mit Fentiman’s Curiosity Cola ganz klar den Thron unter den Colagetränken. Dies liegt hier am sehr würzigen Geschmack. Es kommen sehr viele würzige Geschmacksnuancen zusammen, die miteinander eine äußerst passende Verbindung einnehmen.
Ich glaube, das ist das Getränk, was ich in Deutschland mit Abstand am meisten vermisse.
Sollte jemand herausfinden, wo ich in Deutschland China Cola beziehen kann, bin ich euch zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet.

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2 Antworten zu Reisebericht Pt. 4:Fresh Ginger, Ginger Ale und China Cola

  1. masartus schreibt:

    So langsam Ihr hier testet und neue Artikel verfasst, verlässt einen wirkliich die Lust am vorbeischauen. Ich, als ausgebildeter Softdrinker, verleihe hiermit das Prädikat Schildkröte
    an Lemonnerd.

    Und kommt hier nicht mit, zu viel zu tun und Studium und keine neue Drinks….

    • Christopher schreibt:

      Da hast du leider vollkommen recht. Ich glaube, dass es speziell an akuter verplantheit liegt. Ich verspreche aber, dass ich mich bessern werde.

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