Double Cola

Double Cola

Double Cola

Und ein weiterer Klassiker, den ich schon seit langem probieren möchte – Double Cola. Ihren Ursprung hat Double Cola in Chattanooga, Tennesee. Dort wird sie seit 1933 von der Double Cola Company hergestellt und das ist auch die Gegend, in der das Getränk hauptsächlich Vermarktet wird.

Abgefüllt ist das Getränk in eine durchsichtige 355ml Longneck-Glasflasche.
Das Design des Labels ist sehr simpel und klassisch gehalten. In großen weißen Blockbuchstaben auf rotem Hintergrund steht dort DRINK DOUBLE COLA und since 1933. Mehr nicht.

Zur Farbe von Cola muss ich wohl nicht viel sagen. Wobei mir die Cola etwas heller, „dünner“ vorkommt, als andere Colas. Meine erste Assoziation ist, dass das Getränk eigentlich eher dunkler sein müsste, weil „double“.

Nachdem ich den Kronkorken abgeschraubt habe, steigen unaufhörlich kleine Blasen auf, die aber keine Schaumkrone am Flaschenhals zurücklassen.
Beim umfüllen in ein Glas hingegen entsteht kurz eine hohe Schaumkrone, die aber innerhalb weniger Sekunden wieder verschwindet. Derweil steigen weiter kleine Blasen auf.

Geruchstechnisch finde ich hier keine Besonderheit zu anderen Colas. Vielleicht ein wenig zitroniger und weniger süß.

Tatsächlich ist bei dieser Cola die Säure dominanter als bei den meisten anderen Colas, die ich bisher getrunken habe. Die Süße tritt dagegen ein wenig in den Hintergrund. Ganz im Hintergrund ist noch eine leicht herbe Note, die ich auf Colanuss zurückführe. Durch die weniger starke Süße habe ich auch nicht das Gefühl, ein Sirup zu trinken, was ich bei vielen deutschen alternativen Colas, wie z.B.  Afri – oder Premium Cola habe. Die Kohlensäure ist sehr ausgewogen, nicht zu stark und verteilt sich angenehm im ganzen Mundraum.

Bei dem Namen Double Cola habe ich ehrlich gesagt etwas ganz anderes, viel stärkeres erwartet. Das Double bezieht sich anscheinend aber tatsächlich nur auf die Colanuss, die hier durch die leichte Herbe deutlich herauszuschmecken ist, was ja nicht unbedingt bei vielen Colas der Fall ist.
Insgesamt kann ich diese Cola nur empfehlen. Sie ist erfrischend anders und nicht zu süß.

Zutaten: Carbonated Water, Invert Sugar, Caramel Color, Phosphoric Acid, Caffeine (36mg per serving), Natural and Artificial Flavours, Gum Arabic.

Nährwert:
Calories: 160
Total Fat: 0g
Sodium: 10mg
Total Carb.: 40g
Sugar: 40g
Protein: 0g

Veröffentlicht unter Auf Reisen, Cola, Reviews | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Taylor’s Tonics Chai Cola und The Fizzary

Bevor ich was über das Getränk schreibe, hier eine kurze Vorgeschichte.Ich habe in San Francisco einen kleinen Limonadenladen gefunden. Klein bezieht sich in diesem Fall auf die Ladenfläche. Auf ca 40qm findet man hier alles, was das Brauseherz  begehrt und noch viel Mehr. Neben Zahlreichen Limonaden (ca 200) werden noch klassische Süßigkeiten und Kaugummis angeboten. Zur besseren Übersichtlichkeit sind die Regale in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Das hilft einerseits, wenn man weiß, ob man eine Cola, Root Beer, Ginger Ale oder Zitronenlimo kaufen möchte. Allerdings ist die Auswahl an den jeweiligen Getränken so enorm, dass es hier mit der Übersichtlichkeit im positiven Sinne aufhört. Die Preise sind mit 2$ pro Flasche sehr fair und es gibt ab 6 und 12 Flaschen Mengenrabatt. Da die Auswahl so enorm ist und ich einige Getränke die dort im Angebot sind schon seit Ewigkeiten Probieren möchte (Moxie und Double Cola! Das werden auch die nächsten Reviews werden.), entschied ich mich dafür, 12 Flaschen zu kaufen. Nach 10 Flaschen war ich allerdings ziemlich überfordert damit, mich zu entscheiden, was ich noch nehmen soll. Hier half mir die Person hinter der Theke äußerst Kompetent und hilfsbereit weiter.

Taylor's Tonics Chai Cola

Taylor’s Tonics Chai Cola

Wenn ihr euch also einmal in San Francisco befinden solltet, kann ich euch diesen wunderbaren Laden uneingeschränkt empfehlen. Die Adresse ist 2949 Misssion St (zwischen 25th und 26th st.) Auf der Website des Ladens gibt es eine mal mehr mal weniger aktuelle Produktliste, damit ihr euch das Ausmaß in etwa vorstellen könnt (www.thefizzary.com). Auf dem Weg dahin könnt ihr euch hervorragend an Tacos und Burritos ins Nirvana fressen.

Die Limo, über die ich heute schreiben möchte wird von den Betreibern der Fizzary selbst hergestellt. Alles begann 1996 mit einem Teeprojekt von Studenten der Uni Santa Cruz. Der Braumeister der Gruppe, Taylor Peck, entwickelte 2009 das Rezept für die Chai Cola. Die Cola wird unter anderem aus Schwarztee, Ingwerwurzel und Zimtrinde natürlich gebraut.

Abgefüllt ist das Getränk in eine klassische, durchsichtige, 355ml Longneckflasche mit schraubbarem Kronkorken.
Am Boden der Flasche hat sich ein leichter Absatz aus den Gewürzen gebildet, der vor dem Öffnen aufgeschüttelt werden sollte. Das Design ist ziemlich altmodisch und in Brauntönen gehalten.

Die Cola hat eine naturtrübe, braune Farbe. Hier zeigt sich der primäre visuelle Unterschied zu großindustriell hergestellter Cola. Das Getränk wird nicht aus Mineralwasser und Sirup hergestellt. Ausserdem wird sie nach dem Brauvorgang nicht gefiltert.

Vor dem Öffnen der Flasche möchte ich noch kurz meine Erwartung an die Cola schildern: Durch die Farbe und die Beschreibung auf der Flasche erwarte ich eine sehr würzige, leicht nach Tee schmeckende, erfrischende Cola, die mehr durch Würze als durch Süße besticht.

Direkt nach dem öffnen steigen kleine Schaumbläschen auf, die eine kleine Schaumkrone im Flaschenhals bilden. Mit den Bläschen steigt ein angenehm würziger Geruch auf. Dominantes Aroma ist hier ganz klar der Zimt, aber ich meine auch leichte Noten von Cardamom und Ingwer auszumachen. Ganz im Hintergrund meine ich auch den Schwarztee wahrnehmen zu können. Feine Bläschen steigen dabei konstant auf.

Nun zum wichtigsten, nämlich dem Geschmack:
Die Cola ist angenehm Vollmundig. Die Kohlensäure ist ziemlich leicht und kribbelt schön auf der Zunge. Sie ist sehr Fein, dabei aber konstant spürbar. Geschmacklich ist die Cola tatsächlich sehr würzig mit einer leichten, angenehmen Säure im Abgang. Das es auf Schwarztee basiert kann diese Cola auf keinen Fall verleumden, und das ist auch gut so. Auch die Gewürze sind sehr gut herauszuschmecken. Allerdings rücken sie nie unangenehm in den Vordergrund. Verständlicherweise schmeckt speziell der Zimt stärker heraus, was ich schon beim Geruch vermutet habe. Trotzdem vergisst man nie, dass es sich hier um eine Cola handelt. Es fällt mir schwer, die Cola mit einer anderen Cola zu vergleichen. Am nächsten dran ist hier aufgrund der Würzigkeit die Club Mate Cola. Trotzdem sind beide Colas geschmacklich recht unterschiedlich. Diese Cola ist definitiv keine Alltagscola. Wer aber zwischendurch mal etwas interessantes, nicht zu alltägliches trinken möchte, liegt mit dieser Cola goldrichtig. Die Würzigkeit und dass diese Cola auf Schwarz- und Matetee basiert macht dieses Getränk zu etwas besonderem.

Zutaten: Sparkling Water (infused with Black Tea, Ginger Root, Cinnamon Bark, Yerba Mate, Cardamom, Clove & Tea Extract), evaporated Cane Juice, Natural Flavors of Vanilla, Ginger & Spice, Organic Caramel Powder, Citric Acid, Natural Caffeine (40mg)

Nährwerte:
Calories: 135
Total Fat: 0g
Sodium: 45mg
Total Carbohydrates: 32g
Sugars: 32g
Protein: 0g

Veröffentlicht unter Auf Reisen, Cola, Import, Reviews | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Sioux City Cherries ‚N Mint

Sioux City Cherries 'N Mint

Sioux City Cherries ‚N Mint

Sioux City Cerries ‚N Mint

Nachdem hier über ein halbes Jahr nichts passiert ist, habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden, etwas zu schreiben. Hoffentlich kommt hier in näherer Zukunft wieder mehr und regelmäßiger Content.

Ich bin den Juli über in den USA, und werde hier das ein oder andere Getränk probieren. Das erste Getränk, über das ich hier schreiben möchte ist ein Cherry Mint Soda. Ich habe keine Ahnung, was mich hier erwartet, aber ich bin sehr gespannt. Ich mag Cherry Sodas eigentlich sehr gern und kann mir die Kombination aus Kirschsüße mit der Frische von Minze sehr gut zusammen vorstellen.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich das Getränk hauptsächlich aufgrund des Designs ausgewählt habe. Eine durchsichtige Glasflasche mit mintgrünem Druck und einem Adler auf dem Etikettbild kann eigentlich nur gut sein.
Das Etikett ist wirklich auf die Flasche Gedruckt, die eigens für die Abfüllerei hergestellt zu sein scheint. Unter dem Flaschenhals ist auch noch „Sioux City“ rund um die Flasche geprägt worden.

Über die Abfüllerei befindet sich in New York und wird von White Rock Products vertrieben. Sioux City ist eine Limonadenlinie, die seit 1987 existiert. Alle Getränke der Marke sind im Western-Style aufgemacht.

Abgefüllt ist das Getränk wie gesagt in eine durchsichtige, eigens für die Marke geprägte und für das Getränk bedruckte, Glasflasche mit 355ml Inhalt. Verschlossen ist sie mit einem schraubbaren Kronkorken.

Die Limo hat eine durchsichtig hellrote Farbe.

Als ich die Flasche öffne, steigen kontinuierlich feine Bläschen auf. Auch etwa 2 Minuten nach dem öffnen sieht es nicht so aus, als würde das so bald aufhören. Beim Umfüllen in ein Glas schäumt das Getränk aber überraschenderweise überhaupt nicht auf.

Der Geruch ist für die Beschreibung des Getränkes erstaunlich langweilig. Es lässt sich ein leichtes Kirscharoma erahnen. Von Minze fehlt hier jede Spur.

Auch geschmacklich ist die Minze höchstens zu erahnen. Hauptsächlich schmeckt man ein süßes, kirschähnliches Aroma, das mich als erstes an Cocktailkirschen erinnert. Dazu muss ich sagen, dass ich Cocktailkirschen nicht mag. Sie schmecken für mich in erster linie Schal. Und so ist es auch mit diesem Getränk. Von der Kohlensäure, die zwar in der Flasche auch jetzt noch, ca 10 Minuten nach dem Öffnen aufsteigt, ist im Mund kaum was zu spüren und es fühlt sich an, als ob das Getränk schon ein paar Stunden offen steht.
Schade eigentlich, weil von der Idee her fand ich hat sich das Getränk sehr gut angehört. In der Umsetzung lässt sich da aber viel mehr machen. Es fehlt jegliche Art von Säure und auch die Frische der Minze ist nichts zu spüren. Was übrig bleibt ist ein pappig süßes Getränk mit sehr künstlichem Kirscharoma, bei dem es sich für mich nicht lohnt, die Flasche zu leeren. Schade – da habe ich mich mal wieder von einem Design täuschen lassen.

Zutaten:Purified Carbonated Water, High Fructose Corn Syrup and/or Cane Sugar, Citric Acid, Cherry and Raspberry Juice Concentrates, Mint Extracts and other Natural Flavors, Sodium Benzoate(a Preservative), Red #40

Nährwert:
170 Calorien
Total Fat: 0g
Sodium: 20mg
Total Carb.: 41g
Sugars: 41g
Protein: 0g

Veröffentlicht unter Auf Reisen, Limonade, Reviews | Verschlagwortet mit , , , , , , | 2 Kommentare

Reisebericht Pt. 4:Fresh Ginger, Ginger Ale und China Cola

Weil heute Sonntag ist, gibt es zur Feier des Tages gleich ein Doppelreview. Eigentlich liegt es aber eher daran, weil ich nur die beiden Limos (+Bubble Up) auf einem Foto habe und keine Einzelbilder. Trotzdem ist heute auch Sonntag.
Als erstes schreibe ich etwas zu Fresh Ginger, Ginger Ale aus dem Hause Bruce Cost. Bruce Cost hat 1984 das Ingwerkochbuch „Ginger East to West“ geschrieben, wo er auf die Herkunft von Ingwer und dessen weltweite Anwendung eingeht. Auch über die Ursprünge von Ginger Ale wird in diesem Buch geschrieben. Seit 1995 wird das Ginger Ale in seinen 11 Restaurants verkauft. Über 20 Jahre später wird es nun auch in Flaschen abgefüllt und Amerikaweit in Feinkost- und Bioläden verkauft.
Gesüßt wird die Brause ausschließlich mit Zucker, nicht mit Maissirup. Dies ist in den USA immer erwähnenswert.

Das Getränk wird ohne Ingwerextrakt oder -öl nur mit natürlichen Zutaten hergestellt und entält einen natürlichen Ingwer-Bodensatz. Dies merkt man dem Getränk auch an. Es schmeckt sehr stark nach Ingwer und hat eine angenehme Nachschärfe. Auch wurde die Limo nicht gefiltert, weshalb sie eine trübhelle Farbe hat.
Ich persönlich ziehe so ein Ginger Ale oder auch ein selbsthergestelltes jederzeit einem „klassischem“ Ginger Ale, wie man es hier im Supermarkt bekommt vor. Einziger Kritikpunkt am Fresh Ginger, Ginger Aler der mir jetzt noch einfällt ist, dass mir etwas die Spritzigkeit gefehlt hat. Ein paar Tropfen Zitronensaft hätten hier Abhilfe getan. (http://www.freshgingerale.com/)

Jetzt ist es endlich soweit. Ich habe China Cola im Supermarkt gefunden. Nach etwa 20 Jahren habe ich die erste Limonade an die ich mich erinnern kann wieder in den Händen. Als ich sie im Supermarkt in Portland im Regal fand, bin ich ungelogen kurz unkoordiniert durch den Gang gehüpft und habe mit den händen in der Luft gewedelt.

Über China Cola habe ich nicht viele Informationen online gefunden. Es ist eine koffeinfreie Cola auf Kräuterbasis mit für Cola recht ungewöhnlichen Zutaten. Unter anderem mit Zimtkassienrinde, einer chinesischen Rosenwurzel, Cardamon, Lakritz, Malaysischer Vanille und Zitrusfruchtölen. Dies macht das durch das Design etwas billig wirkende Getränk zu etwas ganz besonderem. Für mich ist es eine der besten Colas, die ich bisher trinken durfte. Sie teilt sich mit Fentiman’s Curiosity Cola ganz klar den Thron unter den Colagetränken. Dies liegt hier am sehr würzigen Geschmack. Es kommen sehr viele würzige Geschmacksnuancen zusammen, die miteinander eine äußerst passende Verbindung einnehmen.
Ich glaube, das ist das Getränk, was ich in Deutschland mit Abstand am meisten vermisse.
Sollte jemand herausfinden, wo ich in Deutschland China Cola beziehen kann, bin ich euch zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet.

Veröffentlicht unter Auf Reisen, Cola, Import, Reviews | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 2 Kommentare

Reisebericht Pt. 3: Cheerwine Cherry Soda

Und die nächste alte Limo. Cheerwine wird von der Carolina Beverage Corporation of Salisbury, North Carolina seit 1917 bis heute hergestellt. Damit ist es wohl eine der ältesten Limonaden, die durchgehend vom selben Abfüller hergestellt und vertrieben wird. Seit 2011 besteht zwar eine Zusammenarbeit mit Pepsi, jedoch wird das alte Rezept mit Rohrzucker, welches in Glasflaschen abgefüllt wird, noch immer von der Carolina B.C. abgefüllt. Pepsi abfüller sind für die Massenabfüllung von Cheerwine mit Maissirup in Dosen zuständig.

Bei Cheerwine handelt es sich um eine Kirschlimonade, abgefüllt ist sie in eine klassisch designte, durchsichtige Glasflasche. Die Brause selber ist dunkelrot. Soweit ich mich erinnern kann, hat das Getränk für so traditionelle Getränke unüblich viel Kohlensäure. Geschmacklich überwiegt ganz klar das Kirscharoma bei dieser Limo, in diesem Fall aber mehr Schwarzkirscharoma als Sauerkirsche. Es ist also nicht das erfrischendste Getränk, trotzdem schmeckt es mir durch das recht natürliche Aroma ziemlich gut. Nicht unbedingt eine Limo, die ich an einem heißen Sommertag nach dem Sport trinken würde, aber hier ist es ja eh immer eher frisch. Für mich ist es durch das natürlichere Aroma definitiv das beste Kirschsoda, was ich bisher probieren durfte. Hierbei schließe ich Kirschcolas allerdings aus. Dazu aber demnächst mehr.

Veröffentlicht unter Auf Reisen, Import, Reviews | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 9 Kommentare

Reisebericht Pt. 2: Bubble Up

Bubble Up gibt es im Gegensatz zu Bawls Limonade schon seit 1919. Diese Limonade gilt als Vorläufer von Sprite und 7up. Sie wurde vor der Einführung von Sprite sogar von Coca Cola vertrieben, war aber bis 1978 als Bubble Up Company, Inc. of Chicago unabhängig. Dann wurde sie von The Monarch Company of Atlanta aufgekauft. Mittlerweile gibt es Bubble Up in unterschiedlichen Variationen. Die Version aus der Plastikflasche, die mit Maissirup gesüßt ist und aus der grünen Longneck-Glasflasche, die klassisch mit Zucker gesüßt ist. Im Gegensatz zur Plastikflasche wurde bei der Glasflasche auch das (schönere) klassische Design beibehalten.

Das Getränk hat einen feinen erfrischend-zitronigen Geschmack, wie ich ihn von einer Zitronen-Limetten-Brause erwarte. Vielleicht kommt die Limette hier etwas zu Kurz aber Bubble Up schmeckt mir durch nicht zu penetrante Süße definitiv besser als die neueren „Kopien“ Sprite und 7up. Zum Geruch kann ich nicht mehr viel sagen, aber ich denke ihr alle habt schonmal gerochen, wie Zitronenlimonade riecht. Das Getränk ist farblos transparent.

Ich bin nicht der größte Fan von Zitronenlimonade, diese ist aber gut genießbar. Was mit Sicherheit auch daran liegt, dass hier nicht zu viel Kohlensäure im Getränk vorhanden ist, sondern die Menge einfach stimmt. Wie das bei der Version in der Plastikflasche ist, kann ich nicht sagen. Meist ist in Plastikflaschen aber wegen der „Atmungsaktivität“ der Flaschen eher zu viel Kohlensärue enthalten. Dies ist auch der Grund, warum ich Getränke aus Glasflaschen bevorzuge.

Veröffentlicht unter Auf Reisen, Import, Limonade, Reviews | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Reisebericht Pt. 1: Bawls Guarana Cherry

Jetzt schaffe ich es also endlich, mit meinem Limonaden-Reisebericht quer durch die USA zu beginnen. Ich werde ihn die nächsten Tage in diversen Teilen hier hochladen. Wenn es zeitlich irgendwie hinhaut, hoffe ich, dass ich jeden Tag mindestens ein Review schreiben kann. Heute geht es mit Bawls Guarana Cherry Soda los:

Bei Bawls Guarana Cherry handelt es sich um einen Energydrink, der nicht nach Energydrink schmeckt, was grundprinzipiell schonmal spitze ist. Vom Bawls hatte ich noch nie etwas gehört, bis ich es in einem kleinen Supermarkt in Utah, nahe dem Zion National Park gesehen habe. Aufgefallen ist es mir durch die interessante und schöne Flaschenform.

Die Firma Bawls gibt es seit 1996. Anfänglich wurde allerdings nur Bawls Guarana Soda hergestellt. Mit der Zeit wurde das Sortiment erweitert. Seit 2007 ist Bawls Guarana Cherry Soda auf dem Markt. Bei den anderen beiden Geschmacksrichtungen handelt es sich um Bawls Guarana Exxtra und Bawls Guarana Root Beer.

Geschmacklich erinnert mich hier wirklich nichts daran, dass es sich hier um einen Energydrink handelt. Eher um eine etwas herbe, nicht zu süße Kirschlimonade. Laut Internetseite enthält das Getränk sehr viel Koffein. Im Internet habe ich die Angabe von 100mg auf ca 450ml gefunden. Zum Geruch kann ich gerade nichts mehr sagen. Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, handelt es sich um eine farblose Flüssigkeit. Insgesamt schmeckt mir das Getränk recht gut, für mich könnte es aber noch fruchtiger sein und ich bin nicht der größte Freund von Getränken mit ultraviel Koffein.

Veröffentlicht unter Auf Reisen, Energydrink, Reviews | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen